Allgemeine Regeln

 

  • Kopf-, Tiefschläge, und Stiche sind nicht erlaubt.
  • Trefferzonen: oberhalb der Knie, oberhalb der Ellbogen und Hals abwärts (Torso, Oberarm, Oberschenkel)
  • Schlag- und Treffer-Regelung: Doppeltreffer zählen für beide Gegner. Nach einem erfolgten Angriffsstreffer sollte ein eventuell gleichzeitig vom Gegner ausgeführter Angriff auch abgewehrt werden. Karenzzeit um einen Treffer liegt bei einem Augenblick (ca. Sekunde), sonst zählt auch der Gegentreffer.
  • Gekämpft wird bei Duellwettstreiten im Allgemeinen nach einer von Schiedsrichtern geleiteten Zählung von Treffern (nach kurzer OT-Klärung von Besonderheiten). Unschönes Kämpfen (OT Fuchteln, Nicht-Ausspielen) kann von den Schiedsrichtern geahndet werden.
  • In jedem Duell gilt: Nicht-Antreten zum vorgeschriebenen Zeitpunkt, das Verlassen des angezeigten Kampfplatzes (freiwillig oder nicht) oder Kampfunfähigkeit bedeuten den Sieg des Gegners.
  • Jeder Turnierteilnehmer kann sich für bis zu 3 Disziplinen Im Bodenkampf anmelden. Die Anmeldungen zu den Disziplinen erfolgt vor Ort.
  • gesonderte Regeln (z.B. Anwendung von Magie) sind in den jeweiligen Waffengattungen erwähnt.
 Spezifische Regeln
Bodenturniere
Dolchkampf

Als Dolch zählt jede einhändig geführte Klinge von insgesamt nicht mehr als Unterarmlänge.

Einhandwaffe

Als Einhandwaffe zählt jede Waffe die sinnvoll einhändig zu führen ist, vom Dolch bis zum Anderthalbhänder, Einhandäxte, -hämmer, -morgensterne, -kettenwaffen, etc.

Mit Schild und Einhandwaffe

Jede Art Schild ist zugelassen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Kampf mit zwei Waffen

Jeweils eine Einhandwaffe (siehe oben) pro Hand. Dritte und andere Hände dürfen nicht bewaffnet werden.

Freie Wahl der Waffen

Ob Dolch, Schwert, Bratpfanne oder Bücherregal - hier ist alles erlaubt was auch beliebt. Das beinhaltet auch die Anwendung von Magie.

Zweihandwaffe

Als Zweihandwaffe zählen Anderthalbhänder, Bidenhänder, Zweihandäxte, -hämmer, -kettenwaffen, etc., sowie alle Arten von Stäben und Stangenwaffen.

Bogenwettstreit

Ausschließlich LARP-Bögen (max. 25 lbs Zugkraft) und LARP-taugliche Pfeile (siehe: Waffencheck).

Magieduell

Zwei Magier treten gegeneinander unter Zuhilfenahme ihrer magischen Talente und Fähigkeiten an. Das Einbinden Dritter durch Beeinflussung ist hierbei nicht gestattet. Um "Treffer" von magischen Angriffen besser werten zu können, wird gebeten, auch bei Zaubern wie "Windstoß" nicht auf Wurfkomponenten zu verzichten. Zauber wie "Magie brechen" oder "Magiespiegel" sind im Vorfeld bei den Schiedsrichtern über Knickfoki einzureichen, die dann bei Anwendung ihre Wirksamkeit verlieren. 

Spezifische Regeln

Turnier zu Pferd

Ihr könnt euch entscheiden, einen der NSC-Turnierreiter vollständig oder teilweise in euren Farben auszustatten. Je nach Verfügbarkeit von Turnierreitern können auf der Veranstaltung Gruppen oder Einzelteilnehmer einen Reiter (IT) anmieten und diesen für sich reiten lassen. Wird eine vollständige oder teilweise Ausstattung angestrebt, setzt euch bitte mit der Orga so bald wie möglich in Verbindung (bis spätestens 01.07.2018) um Maße des Pferdes, des Reiters und andere Bedingungen zu erfragen. Es ist ebenfalls möglich mit einem eigenen Pferd anzureisen und in den Exerzitien um den Sieg in dieser Disziplin zu streiten. Dies erfordert einen entsprechenden Vermerk in der Anmeldung (dort vorgesehen).

Für Reiter und deren Tauglichkeit, bzw. die Tauglichkeit der Pferde bestehen gesonderte Regelungen. Wer sich beritten anmelden möchte, wird gebeten, sich so bald wie möglich mit der Orga in Verbindung zu setzen.

Spezifische Regeln

weitere Wettstreite

Bardenturnier (Bard's Call)

Musikalische oder künstlerische Vorträge - Sieg durch Publikumsentscheid.

Minne (Wettstreit um die Gunstbänder)

Jeder Besucher (also auch Teilnehmer) der Turney bekommt zwei Gunstbänder.
Jeder Teilnehmer, der am Minne-Wettstreit teilnimmt, bekommt eine Latte, die öffentlich ausgestellt wird.
Jeder Besucher darf die Latten von bis zu zwei Teilnehmern mit seinen Gunstbändern verschönern. Sinn dahinter ist es, die Leistung der Lattenbesitzer zu würdigen.
Es darf auch die eigene Latte verziert werden, sollte man sich selbst besonders beeindruckt haben oder einfach ein sehr inniges Verhältnis zur eigenen Latte betonen wollen.
Der Teilnehmer mit den meisten Verschönerungen an seiner Latte gewinnt die Gunst des Publikums und somit den Minnewettstreit (es gelten nur die Latten, die seitens der Gastgeber zur Verfügung gestellt wurden).
Die Latten und Bänder sollten wohl behütet werden, denn die Bändchen können gediebt und eingetauscht werden.

Tanz (La danse bataille)

Jede Dame erhält 5 Bänder, die so am Kleid anzubringen sind, dass sie am Boden schleifen. Herren müssen die Bänder ihrer Dame beim Tanz schützen und gleichzeitig versuchen auf Bänder anderer Damen zu treten so dass diese abreißen. Das Paar, das am Ende noch ein oder mehr Bänder übrig behält siegt in diesem Wettstreit.

Philosophie

Auch auf der letzten Turney schwer unterschätzt - der Philosophiewettstreit. Hier sollen die Teilnehmer während eines definierten Zeitraumes unter anderem Ihre Gedanken zu Papier zu bringen und diese dann vortragen. Der Gewinn wird durch die Schiedsrichter entschieden.

Volksspiele

Die Volksspiele (Tauziehen, Sackschlagen, Königsspiel etc) dienen der allgemeinen Unterhaltung und Kurzweil. Die Regeln werden je nach dem vor dem jeweiligen Spiel erklärt. Manche Sachen sind selbsterklärend, manche beinhalten die eine oder andere Überraschung oder wären zu lang um sie hier zu erklären. Dies ist dann ein Teil des Spieles, aber für Gewinner oder Teilnehmer der Turney was Preise angeht irrelevant.

 

Sicherheit

 
Die Teilnehmer an den Kampfdisziplinen sind für die Sicherheit der von ihnen verwendeten Waffen selbst verantwortlich (siehe Waffencheck). Wird ein Spielleiter auf eine unsichere Waffe aufmerksam gemacht, kann diese vom Spiel ausgenommen werden.
 
Die Entscheidung, ob eine Waffe für eine Disziplin zugelassen wird, liegt OT bei der Orga/SL und IT bei den Schiedsrichtern, deren Urteil Folge zu leisten ist.
 
 


mythodea siegel

Titellied